Coachings sind im Trend

Zwischen den persönlichen Erwartungen, den individuellen/familiären Umständen und der Realität in der internationalen Zusammenarbeit herrscht ein labiles Gleichgewicht. Wenn dieses ins Wanken gerät, können Fragen (und manchmal auch Frustrationen) auftauchen. cinfo berät und unterstützt jedes Jahr mehrere hundert Personen im Rahmen eines Coachings.

«Es gibt kein typisches Profil!» betont Beat Geiser, Senior Berater und Trainer bei cinfo. «Die Personen, die eine Laufbahnberatung, eine Bewerbungsunterstützung oder ein anderes Coaching bei cinfo in Anspruch nehmen, haben alle ihre eigene Geschichte.» Trotzdem gibt es gewisse Trends, die sich abzeichnen, wie eine aktuelle Fünfjahresauswertung unserer Kundschaft zeigt.

So stellen die 30–39 Jährigen die konstanteste Gruppe für unsere Coachings dar. Sie machen mehr als die Hälfte unserer Nachfrage aus, mit einem gewissen Abstand zu den nächsten Altersgruppen, den 20–29-Jährigen (22%) und den 40–49-Jährigen (22%). Wobei «sie» hier in erster Linie weiblich zu verstehen ist, sind doch mehr als zwei Drittel der Kundschaft Frauen.

Mit und ohne Erfahrung

Haben diese Personen bereits in der internationalen Zusammenarbeit gearbeitet oder versuchen sie, dort Fuss zu fassen? Dazu Lisa Isler, cinfo-Geschäftsleiterin: «Die statistische Analyse bestätigt unsere Eindrücke: Es gibt eine sehr ausgewogene Verteilung unter den verschiedenen Profilen», das heisst, unter junge Hochschulabsolventen, Personen mit Erfahrung in einem anderen Bereich, Branchenneulingen und jenen, die über drei Jahre Erfahrung im Sektor mitbringen. «Das zeigt gut, dass bei jedem Schritt einer Laufbahn in der internationalen Zusammenarbeit Fragen auftauchen können. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb cinfo flexible und massgeschneiderte Leistungen entwickelt, mit denen auf die meisten Situationen eingegangen werden kann.»

Woher kommen sie?

Auch die beruflichen Hintergründe der Kundinnen und Kunden sind vielfältig. Personen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften machen den Löwenanteil (25%) aus, doch die Coachings von cinfo werden auch von Fachpersonen in internationalen Beziehungen (10%), in Finanz und Wirtschaft (10%), in Recht (9%), Naturwissenschaften (6%), Land- und Forstwirtschaft (6%) oder Gesundheit und Medizin (5%) usw. besucht.

Online Coaching? Nicht immer

«Wir stellen fest, dass zwischen 2014 und 2018 immer mehr Leute unsere Coachings in Anspruch genommen haben», freut sich Beat Geiser. «Die Nachfrage nach Bewerbungsunterstützung, die vor ein paar Jahren noch absolut marginal war, ist heute zu einer Konstante geworden. Laufbahnfragen bleiben aber die primäre Motivation für ein Coaching.» Erklärt das Angebot des online Coachings die steigende Nachfrage? «Das kann man nicht sagen», betont Lisa Isler. «2014 fanden 12% der Coachings via Skype statt. Heute sind es 37%.» Mit anderen Worten schätzt es ein Teil der Kundschaft von cinfo, für eine Unterstützung nicht nach Biel fahren zu müssen; das gilt besonders für die im Ausland tätigen Personen. Die Mehrheit der Gespräche findet aber immer noch face-to-face statt, was zeigt, dass den Leuten die zwischenmenschliche Begegnung wichtig ist, wenn es darum geht, oftmals persönliche Herausforderungen anzugehen.

Einige Beispiele

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