Lucien's Chronik

11. Januar 2018

Hallo! Mein Name ist Lucien, ich bin 20 Jahre jung und meine Hobbys sind Sport, Musik und Kino. Ich absolviere die HMS in Bern und bin momentan in meinem Langzeitpraktikum bei cinfo in Biel. cinfo ist eine spannende Stiftung in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel organisieren wir immer wieder interessante Anlässe, Fachtagungen, Foren zum Thema internationale Zusammenarbeit.
Begleite mich durch meinen Alltag bei cinfo und erfahre jede Woche etwas Neues, Aufregendes von hinter den Kulissen.

18. Januar 2018

In meinem heutigen Chronik-Beitrag möchte ich euch unseren Empfang näher bringen.
Wie bei den meisten anderen Firmen fängt auch bei cinfo fast alles beim Empfang an: Sei es ein Anruf, der angenommen und zu der verlangten Person weitergeleitet wird, oder ein einfaches Email von einem Kunden, der eine Frage beantwortet haben möchte.
Doch nicht nur das, über den Empfang läuft auch die gesamte Terminplanung für die Beratungen, Kurse und Reflexionstage. Es hört aber noch nicht bei der Planung auf, sondern geht beim Vorbereiten weiter. Bei manchen Events gibt es etwas weniger vorzubereiten als bei anderen, aber es gibt immer etwas tun.
Nicht nur die externen Personen profitieren von der ausgezeichneten Dienstleistung unseres Empfangsteams, in dem auch ich zwei Mal pro Woche mitarbeiten und helfen darf. Auch die internen Mitarbeitenden sind oft sehr froh um Hilfe – und sei es nur, um morgens daran erinnert zu werden, dass der Bäcker da ist. Ich bin mir sicher, wir waren alle schon mehr als einmal froh, im Notfall eine helfende Hand (oder sogar viele) vom Empfang zu haben.
Am Empfang herrscht immer gute Stimmung, was sehr wichtig ist, weil sie viel mit KundInnen in Kontakt sind und der Empfang das Erste ist, was man als externe Person von der Firma sieht.
Kurz gesagt: Unser Arbeitsalltag wäre ohne das Empfangsteam um einiges aufwändiger und würde viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. Danke, liebes Empfangsteam, für eure tolle Arbeit!

1. Februar 2018

Vergangenen Freitag fand wieder einmal ein Reflexionstag bei cinfo statt. Ich durfte zwei Teilnehmerinnen – Olivia und Bea  interviewen um herauszufinden, was sie sich vom Reflexionstag erhoffen. Zuerst noch ein paar Informationen zum Reflexionstag: Wir führen ihn sieben Mal im Jahr durch, abwechselnd auf Deutsch und Französisch. Der Reflexionstag ist ein Informationstag, der den Teilnehmenden eine erste Grundlage an Informationen bieten soll. Eine Gruppe von maximal 20 Teilnehmenden verbringt einen Tag bei cinfo und erhält einen besseren Überblick über den Schweizer Arbeitsmarkt der internationalen Zusammenarbeit (IZA). Auch für jemanden, der noch nicht weiss, was die IZA genau ist oder was es alles braucht, um in der IZA tätig zu werden, ist der Reflexionstag genau das Richtige.

Interview von Olivia

Interview von Bea

27. März 2018

Am Dienstag, 6. Februar durfte ich am diesjährigen United Nations Youth Volunteers (UNYVUN Youth Volunteers ) Security Training als Schauspieler aushelfen. UNYVs sind junge Uni-Absolventen mit wenig Berufserfahrung, die mit den Vereinten Nationen ein Jahr in ein Einsatzland gehen. Dies ist ein einzigartiges Programme bei dem jedes Jahr 20 solcher Stellen vom Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finanziert werden.
Dieser Tag dient den UNYVs als Vorbereitung für ihre Mission, als Übung für Situationen, die wir hier in der Schweiz nur aus den Medien kennen, aber die in den Einsatzländern der UNYVs zum Alltag gehören. Der Kurs dauert drei Tage: Am ersten Tag waren die UNYV`s bei cinfo in Biel und erhielten wichtige Infos zum Thema Sicherheit. Am Zweiten findet der „Field Day“ statt, an dem ich dabei sein durfte. Am dritten und letzten Tag waren die UNVYs dann wieder in Biel für einen Infotag über Stress. Während dem „Field day“ werden die UNVY`s einen ganzen Tag verschiedenen Stresssituationen ausgesetzt und lernen damit bestmöglich umzugehen. Für die Bewertung sind internationale Coaches zuständig, die auch aus eigener Erfahrung Tipps weitergeben.
Ich musste früh aufstehen, weil der Treffpunkt bereits um 7:30 Uhr im Ausbildungszentrum für Sicherheit in Büren an der Aare war. Als ich dort ankam, waren die Coaches und Helfer alle bereits da. Als erstes begrüssten sich alle und tranken zusammen Tee oder Kaffee. 

Anschliessend sassen die verschieden Gruppen zusammen und besprachen den Ablauf ihres jeweiligen Postens. Dann hiess es warm anziehen, weil wir den ganzen Tag bei eisigen Temperaturen draussen verbringen würden.
Die Aufgabe meines Teams war es, einen schweren Autounfall zu inszenieren. Um so echt wie möglich zu wirken, wurden wir zu Beginn entsprechend geschminkt. Das sah ja teils furchterregend aus. Als alles bereit war, trafen auch schon die UNYVs ein, und wir mussten uns in unsere Rollen versetzen. Es war eine neue Erfahrung für mich, aber zugleich auch eine sehr spannende und lehrreiche.
Ich hätte gerne noch bei anderen Posten zugeschaut, wie es dort ablief, denn es schien alles super-spannend zu sein. Der Tag verging aber in Windeseile und wir waren zu beschäftigt mit unserem „Unfall“, als dass ich mich noch hätte umsehen können. Ich kann mich aber glücklich schätzen, weil ich glaube, dass nicht jeder die Möglichkeit bekommt, bei so einem eindrücklichen und lehrreichen Tag dabei zu sein. Die UNYVs - und ich - haben jetzt wertvolles Wissen für ihren Einsatz auf der ganzen Welt: trotzdem hoffen wir, dass sie es nie werden anwenden müssen.

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