Rund um den Einstieg

Interessieren Sie sich für eine Laufbahn in der internationalen Zusammenarbeit, wissen aber nicht genau, wie Sie die Sache anpacken sollen? So ergeht es vielen. Der Einstieg in dieses Berufsfeld ist in der Tat herausfordernd – einfache Rezepte gibt es nicht. Ausserdem unterscheidet sich der Einstiegsprozess in einigen Punkten von anderen Berufen.

In der internationalen Zusammenarbeit (IZA) hat das Lernen bei der Berufsausübung (Erfahrungslernen) gegenüber der formalen Aus- und Weiterbildung einen besonders hohen Stellenwert. Letztere ergänzt die Berufserfahrung, kann diese aber nicht ersetzen.

Deshalb gibt es nur wenige vorgezeichnete Einstiegswege in die IZA – und diese stehen nicht allen Interessierten offen. Vieles hängt von persönlichen Voraussetzungen wie Alter, Beruf und Arbeitserfahrung ab. Deshalb muss man sich in der Regel den Einstieg selbst erschliessen, Etappe für Etappe. Es kann einige Jahre dauern, bis der Erfahrungsschatz gross genug ist, um gute Chancen zu haben, sich in der IZA zu behaupten.

Wer seinen beruflichen Schwerpunkt ganz oder für längere Zeit in der IZA sieht, sollte sich möglichst früh und vertieft mit der IZA und dem entsprechenden Arbeitsmarkt auseinandersetzen. Als Faustregel gilt: Je jünger man ist, desto mehr Einstiegsmöglichkeiten stehen einem offen.

Nicht alles lässt sich beeinflussen

Ein erfolgreicher Einstieg in die IZA lässt sich nur beschränkt planen, da nicht alle Faktoren beeinflussbar sind. Wer vor der Berufswahl steht, sollte sich deshalb fragen: Würde ich diese Ausbildung auch machen, wenn ich nie in der IZA tätig werden sollte?

Sicher ist: Für eine Laufbahn in der IZA braucht es eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung. Denn qualitativ hochstehende Arbeit in der IZA bedingt qualifizierte Mitarbeitende. Auch muss man bereit sein, international Erfahrungen zu sammeln – möglichst von Beginn an.

Grundsätzliche Überlegungen vor dem Einstieg

Einsteigen in die IZA heisst, sich mit Laufbahnplanung zu beschäftigen: Wo stehe ich? Wohin will ich? Was treibt mich an? Was ist für mich neben meiner beruflichen Laufbahn wichtig? Es lohnt sich, diese mittel- bis längerfristigen Perspektiven zu evaluieren – nicht um seine Zukunft in Stein zu meisseln, sondern um verschiedene Möglichkeiten und ihre Konsequenzen genauer zu prüfen.

Wer sich mit einem Einstieg in die IZA beschäftigt, sollte sich auch Gedanken zu seiner Motivation machen: Wofür genau in der IZA bin ich motiviert? Allgemeine Motivationsbezeugungen werden den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen, Funktionen und Organisationstypen in der IZA nicht gerecht.

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Was bedeutet internationale Zusammenarbeit? Definitionen, Akteure und Laufbahnbeispiele finden Sie im Panorama der IZA-Arbeitswelt.

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